ce – Pionier am Chipmarkt
In Deutschland ist der Aufstieg der Halbleiterindustrie untrennbar mit dem Namen ce verknüpft. Als das Unternehmen im Februar 1976 gegründet wird, werden erstmals Grünlicht-LEDs in deutsche Autos eingebaut. Aus der Idee, die deutsche Industrie mit aktiven und passiven elektronischen Bauelementen zu beliefern, entstand die Basis für die international tätige ce.
Das Unternehmen wurde mit 5.000 DM Startkapital in einer Dreizimmerwohnung in München-Schwabing gegründet. Neben den etablierten Vertragsdistributoren war ce der erste ‚freie Händler’ also Chipbroker in Europa. ce startete als Lieferant bei Lieferengpässen, die von den Vertragsdistributoren nicht bedient werden konnten.
Mit großem Erfolg konnte sich ce bei den damalig führenden Unternehmen der Elektronikindustrie wie Grundig, Nixdorf, Körting, AEG, Mannesmann, etablieren. 1978 war ce das erste deutsche Unternehmen, das ein Einkaufsbüro in Japan eröffnete.
1981 folgte ein Einkaufsbüro im damals boomenden Silicon Valley/Kalifornien/USA. ce kaufte in den damals einzigen Produktionszentren der Chip-Industrie ein und verkaufte in Deutschland, Österreich und der Schweiz an die Top-Elektronik-Unternehmen. Schon damals erkannte ce die großen Preisunterschiede im Markt. Die Tatsache, dass es keine Preisliste gab führte dazu, dass vielmehr Preise pro Kontinent, Region und Branchensegment frei verhandelt oder festgelegt wurden.

